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ESG-Anforderungen
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Last updated: 20 März, 2026
By Michelle Bendix Lauritzen
Content
ESG-Anforderungen: Welche gesetzlichen Anforderungen gibt es für die Nachhaltigkeitsberichterstattung?
ESG steht für Environmental, Social, and Governance und stellt eine Möglichkeit für Unternehmen dar, über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen in diesen drei Bereichen zu berichten.
Aber welche Anforderungen gibt es für die ESG-Berichterstattung, und wen deckt das Gesetz ab? Wir schauen uns das hier genauer an.
Vorteile der ESG-Berichterstattung
Die aktive Arbeit mit ESG kann einem Unternehmen auf mehreren Ebenen nutzen.
ESG bildet die Bemühungen eines Unternehmens im Bereich Umwelt, soziale Fragen und Unternehmensverhalten ab – und daher profitieren viele Stakeholder von der strategischen Arbeit.
Die Vorteile der ESG-Berichterstattung können folgende sein:
- Schonung von mehr natürlichen Ressourcen.
- Verringerung des CO2-Fußabdrucks des Unternehmens.
- Einfacher, Investoren zu gewinnen.
- Leichterer Zugang zu Kapital.
- Erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit.
- Gestärkte Stakeholder-Beziehungen.
Darüber hinaus hilft ESG auch dabei, aufzudecken, wo das Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit Mängel aufweist. Durch die aktive Arbeit mit ESG erhöhen Sie das Bewusstsein für Ihre klimatischen, verwaltungsmäßigen und sozialen Bedingungen.
Letztendlich macht es das Unternehmen attraktiver und trägt zu einer nachhaltigeren Zukunft bei.
Benötigen Sie weitere Informationen zu einem ESG-Bericht?
Ein ESG-Bericht ist ein Dokument, das die Bemühungen und Ergebnisse eines Unternehmens in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung beschreibt. Lesen Sie mehr darüber, was ein ESG-Bericht beinhaltet hier.
Gibt es Anforderungen für den ESG-Bericht?
Ein ESG-Bericht ist Teil der Jahresrechnung eines Unternehmens. Ob dieser freiwillig oder verpflichtend erstellt wird, hängt von der Größe des Unternehmens ab.
Einige Unternehmen sind verpflichtet, über ihre Unternehmensverantwortung als Teil der Jahresrechnung zu berichten.
Diese Anforderungen wurden 2024 erweitert um CSRD-Berichterstattung (Dänemark)(Corporate Sustainability Reporting Directive).
CSRD-Berichterstattung: Neue gesetzliche Anforderung ab 2024
In den letzten Jahren hat die EU mehr Anforderungen an die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Unternehmen eingeführt.
Im Jahr 2024 wurde eine neue EU-Richtlinie für große börsennotierte Unternehmen namens CSRD eingeführt. Es ist eine Richtlinie, die eine Nachhaltigkeitsberichterstattung verlangt.
Der Zweck der CSRD besteht darin, sicherzustellen, dass alle Unternehmen in EU-Mitgliedstaaten auf die gleiche Weise über Nachhaltigkeitsbestrebungen berichten.
Wer muss die CSRD-Anforderungen erfüllen?
Die gesetzliche Anforderung für CSRD wird in den kommenden Jahren schrittweise eingeführt und gilt im ersten Jahr nur für große börsennotierte Unternehmen.
Ab 2025 (Dänemark), gelten die Regeln auch für andere große Unternehmen in der Bilanzklasse C (groß), und ab 2026 müssen auch kleine und große börsennotierte Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht einreichen.
Auch wenn Ihr Unternehmen die Anforderungen noch nicht erfüllen muss, ist es eine gute Idee, sich darauf vorzubereiten.
So sind Sie bereit, wenn das Gesetz in Kraft tritt – aber profitieren auch von den erwähnten Vorteilen wie der Bindung und Gewinnung von Mitarbeitern und Investoren.
CSRD für KMU: Freiwillige Standards
Kleine und mittlere Unternehmen unterliegen noch nicht der CSRD-Gesetzgebung, können aber freiwilligen Standards folgen, die von der EU entwickelt wurden.
Durch die Dokumentation von Nachhaltigkeitsbestrebungen durch ESG-Daten wird das Unternehmen wettbewerbsfähiger.
Darüber hinaus können KMU indirekt betroffen sein (Dänemark) durch CSRD-Anforderungen, wenn sie Produkte oder Dienstleistungen an große Unternehmen liefern, die unter das neue Gesetz fallen.
In diesem Fall müssen Sie möglicherweise Ihre Umweltauswirkungen und die Einhaltung sozialer und Governance-Faktoren dokumentieren – und damit eine ESG-Berichterstattung durchführen.
ESG-Berichterstattung – vier Gründe, um zu beginnen
Unabhängig davon, ob Sie rechtlich zur ESG-Berichterstattung verpflichtet sind oder nicht, gibt es gute Gründe dafür.
- ESG ist ein strategischer und messbarer Weg, um an Nachhaltigkeitsbestrebungen zu arbeiten.
- ESG macht es einfacher, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.
- ESG ist eine Gelegenheit, sich von Wettbewerbern zu unterscheiden.
- ESG macht es einfacher, Risiken zu identifizieren, zu verstehen und zu verwalten, die die langfristige Nachhaltigkeit beeinflussen können.
Rechtliche Anforderungen für die ESG-Berichterstattung können sich in Zukunft ändern – daher ist es auch vorteilhaft, Ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen so bald wie möglich zu dokumentieren.
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